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Diagnostik Zeckenübertragener Erkrankungen bei Hunden

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KLINIK

Bei Hunden verläuft die Lyme-Borreliose typischerweise subklinisch oder akut, allerdings kann sich eine chronisches Stadium ausbilden, da die Bakterien nicht eliminiert werden können.
Anfangs können unspezifische Symptome wie Fieber, allgemeine Mattigkeit, Lahmheit und Schwellung der lokalen Lymphknoten auftreten [1]. Im Allgemeinen verschwinden diese Veränderungen aber nach wenigen Tagen bzw. Wochen. Durch die Ausbreitung der Spirochäten in die Gelenke und in das Bindegewebe können, auch erst nach Wochen oder Monaten, lokal auftretende entzündliche

Reaktionen Schmerz, Schwellung und Lahmheit (Mono- oder Oligoarthritis) verursachen. Diese können intermittierend auftreten und auch wenige Wochen später in der gleichen oder einer anderen Extremität wiederkehren. Rassedispositionen mit renaler Beteiligung (Glomerulonephritis) sind für Labrador Retriever, Golden Retriever und Berner Sennenhunde vermutet worden. Bisher konnte dies aber experimentell nicht bestätigt werden [2,3].

[1] Straubinger RK et al. (1997): Persistence of Borrelia burgdorferi in experimentally infected dogs after antibiotic treatment, J Clin Microbiol 35 (1), 111–116.
[2] Dambach DM, et al. (1997): Morphologic, immunohistochemical, and ultrastructural characterization of a distinctive renal lesion in dogs putatively associated with Borrelia burgdorferi infection: 49 cases (1987–1992), Vet Pathol 34, 85–96.
[3] Minkus G, et al. (1994): Familial nephropathy in Bernese mountain dogs. Vet Pathol 31 (4), 421–8.