Spezialdiagnostik für Hunde


Nur gesunde Tiere bringen Leistung und
sind treue Begleiter im Alltag. Unser Angebot
für Sie im Überblick.

EliSpot

Immunzellen, T-Zellen, werden aus dem Blut isoliert und mit Bestandteilen des jeweiligen Erregers in Kontakt gebracht. Die Immunzellen produzieren daraufhin Botenstoffe, mit denen eindeutig erkannt werden kann,

  • ob der jeweilige Erreger schonmal in Kontakt mit dem Tier stand
  • ob das Tier momentan eine akute Immunreaktion auf einen Erreger hat
  • ob chronisch bzw. latent der Erreger im Tier Probleme bereitet

  • Borrelien
  • Babesia sp.
  • Bartonella sp.
  • Mycoplasma
  • Anaplasma (Ehrlichia)

Serologie

Die klassische Serologie weist Antikörper, die Menge und Art, gegen bestimmte Erreger nach.
Manche Erreger entziehen sich allerdings Antikörpern in den Blutbahnen, da sie sich gut vor dem Immunsystem verstecken können.
Als Ergänzung zur T-Zell Diagnsotik ist die Serologie aber für die Vervollsdtändigung des immunologischen Bildes (Infektions- und oder Therapieverlauf) sinnvoll.


  • Borrelien
  • Helicobacter

Klinik


Bei Hunden verläuft die Lyme-Borreliose typischerweise subklinisch oder akut, allerdings kann sich ein chronisches Stadium ausbilden, da die Bakterien nicht eliminiert werden können.

Anfangs können unspezifische Symptome wie Fieber, allgemeine Mattigkeit, Lahmheit und Schwellung der lokalen Lymphknoten auftreten (*1). Im Allgemeinen verschwinden diese Veränderungen aber nach wenigen Tagen bzw. Wochen.

Durch die Ausbreitung der Spirochäten in die Gelenke und in das Bindegewebe können, auch erst nach Wochen oder Monaten, lokal auftretende entzündliche Reaktionen Schmerz, Schwellung und Lahmheit (Mono- oder Oligoarthritis) auftreten. Diese können intermittierend auftreten und auch wenige Wochen später in der gleichen oder einer anderen Extremität wiederkehren. Rassedispositionen mit renaler Beteiligung (Glomerulonephritis) sind für Labrador Retriever, Golden Retriever und Berner Sennenhunde vermutet worden. Bisher konnte dies aber experimentell nicht bestätigt werden (*2,3).

  • *1 Straubinger RK et al. (1997): Persistence of Borrelia burgdorferi in experimentally infected dogs after antibiotic treatment, J Clin Microbiol 35 (1), 111–116.
  • *2 Dambach DM, et al. (1997): Morphologic, immunohistochemical, and ultrastructural characterization of a distinctive renal lesion in dogs putatively associated with Borrelia burgdorferi infection: 49 cases (1987–1992), Vet Pathol 34, 85–96.
  • *3 Minkus G, et al. (1994): Familial nephropathy in Bernese mountain dogs. Vet Pathol 31 (4), 421–8.
Menü

Folge uns in den sozialen Medien: